BBS Springe

Der Einstieg in das Berufsfeld Holztechnik:
– Ein Berufsbild mit Zukunftsperspektive –

Wer als Tischler (Handwerk) Lebensräume im Innenausbau gestalten oder in handwerklicher oder industrieller Fertigung Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Wand- und Deckenvertäfelungen produzieren will, findet hier ein interessantes und vielseitiges Berufsfeld. Noch fehlen gut ausgebildete Fachleute, die ohne falsche Romantik die Faszination und Schönheit des Holzes mit modernen Werkstoffen wie Kunststoff, Edelstahl und Glas kombinieren. Wer daneben noch Interesse am Umgang mit moderner Technik und Maschinen hat, denn längst haben auch in der Holzverarbeitung computergesteuerte Maschinen und rechnergestützte Zeichenprogramme Einzug gehalten, bringt gute Voraussetzungen mit. Wenn man bedenkt, dass der Rohstoff Holz der einzige Rohstoff unserer Erde ist, der die Möglichkeit hat nachzuwachsen, so kann man sagen, dass die Produkte dieses Berufsfeldes Zukunft haben und eine Ausbildung in der Holztechnik, sei es im Tischlerhandwerk oder in der Möbelindustrie, gute Berufsaussichten im Hinblick auf einen Arbeitsplatz hat. Dabei sind die vorgestellten Berufe längst keine reinen Männerberufe mehr: „Zehn Prozent aller Auszubildenden sind Frauen“, sagt Hinrika Malewski, Geschäftsführerin der Tischler-Innung Hannover. Diese sind in allen Bereichen tätig – bevorzugt aber in gestaltenden Tätigkeiten wie z. B. der Fertigung wertvoller Möbel und im Innen-ausbau. Wer Lust auf traditionelle Fertigungstechniken (Handarbeit), handgreiflichen Kontakt mit dem einzigartigen Werkstoff Holz in Verbindung mit modernen Werkstoffen und computergesteuerten Bearbeitungsmaschinen hat, sollte die Gelegenheit nutzen, sich einen Ausbildungsplätze im Berufsfeld Holztechnik zu sichern.

Abschlussprüfung

Gesellenprüfung nach 3 Jahren.

Das 1. Ausbildungsjahr wird entweder in der Berufsfachschule Holztechnik absolviert, d.h. 5 Tage Unterricht in der Berufsschule, davon 2,5 bis 3 Tage Praxis oder seit 2009 auch in der Teilzeitschule (Grundstufe) an 2 Tagen in der Berufsschule und 3 Tage im Betrieb . Das 2. und 3. Ausbildungsjahr wird in Betrieb (4 Tage) und Schule (1 Tag) durchgeführt.

Was ist die Berufsfachschule Holztechnik?

Es ist das erste Ausbildungsjahr der Berufsbildung in der Form einer einjährigen Vollzeitschule. In der Berufsfachschule werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten für die Ausbildungsberufe im Berufsfeld Holztechnik vermittelt. Zum Berufsfeld Holztechnik gehören folgende Berufe:
  • Tischler/in
  • Holzmechaniker/in
  • Bootsbauer/in

Was lernt man in der Berufsfachschule Holztechnik?

Der fachpraktische und fachtheoretische Unterricht umfasst grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse in folgenden Lernfeldern:
  • Herstellen einfacher Werkstücke mit Handwerkzeugen
  • Herstellen einfacher Werkstücke mit Handwerkzeugen
  • Herstellen von Werkstücken unter Anwendung von Kunststoff, Metall und Glas
  • Herstellen von Kleinmöbel mit traditionellen Holzwerkzeugen
  • Herstellen von Kleinmöbeln aus Plattenwerkstoffen
  • Arbeiten mit handgeführten und stationären Maschinen
  • Ein einwöchiger Maschinenkurs (TSM 1), der für die Zulassung zur Gesellenprüfung Voraussetzung ist.
  • Ein Praktikum mit insgesamt 160 Stunden in einem Betrieb

Was lernt man im 2. und 3. Ausbildungsjahr?

Die Ausbildung für Tischler wird nach dem ersten Ausbildungsjahr im dualen System geführt. Grundlage ist das Berufsbild und die darauf basierende Ausbildungsordnung. Die Ausbildung endet bei den Tischlern mit Ablegen der Gesellenprüfung, bei den Holzmechanikern mit der Facharbeiterprüfung. Nach etwa der halben Ausbildungszeit wird eine Zwischenprüfung durchgeführt. Die Holzmechaniker werden in der Fachstufe 1 mit den Tischlern beschult; in der Fachstufe 2 werden sie in einer gesonderten Klasse unterwiesen. Der Theorieunterricht ist ergänzt durch zusätzlichen Unterricht in CNC und CAD sowie Demonstrationsunterricht in den Werkstätten.

Lernfelder in der Fachstufe 1 für Tischler und Holzmechaniker
  • Herstellung von Einzelmöbeln
  • Systemmöbel herstellen ( Serienmöbel)
  • Einbaumöbel herstellen und montieren
  • Raumbegrenzende Elemente des Innenausbaus herstellen und montieren (Wände, Verkleidungen)

Lernfelder in der Fachstufe 2 für Tischler
  • Bauelemente des Innenausbaus herstellen und montieren ( Innentüren, Treppen)
  • Herstellung und Montage von Bauelementen (Fenster und Haustüren)
  • Erzeugnisse warten und Instandhalten
  • Einen Arbeitsauftrag aus dem Tätigkeitsfeld ausführen (Planung und Bau des Gesellenstückes)




Weitere Informationen und Anmeldung
für die Tischlerfachklassen

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns an. Ansprechpartner ist Herr Bentlage,
Telefon: 05041 951-0. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Ausbildungskosten und -förderung

  • Der Schulbesuch ist kostenlos.
  • Auskünfte über Förderungsmöglichkeiten nach dem BAföG erteilt die Region Hannover, Fachbereich Schulen, Team BAFöG, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover, Tel.: 0511 616-0.
  • Es bestehen eventuell Ansprüche im Fall auswärtiger Unterbringung außerhalb des Elternhauses.

Anmeldung

Mit der Anmeldung sind abzugeben:
  • Das vollständig ausgefüllte Aufnahmeformular
  • Das letzte Zeugnis der allgemeinbildenden Schule(Kopie)
  • Das Zeugnis des Berufsfachschule Holztechnik(Kopie)
  • Ausbildungsvertrag.
  • Lebenslauf.
  • Ein Passbild.
Ihre Anmeldung richten Sie bitte an die:

Berufsbildende Schulen Springe
Paul-Schneider-Weg
31832 Springe

Telefon: 05041 951-0
Telefax: 05041 951-211
email: Verwaltung@bbs-springe.de